Theater
BÜHNEN
Origen spielt im historischen Bestand, im theaterfernen Raum, in Burgen, Scheunen, Schlössern, Kirchen, Hotelsälen. Die Commedia zieht von Dorf zu Dorf, durch die vielen Täler. Natürlich spielen wir in der grossen Landschaft, im riesigen Welttheater der Jahreszeiten, das alles trägt und birgt.
hänsel und gretel
Zwei Teenager aus einem kleinen Bergdorf haben gestresste Eltern. Papa bräuchte schon lange eine strenge Entziehungskur; Mamma eine sanfte Wellness-Woche mit Yoga-Matte und Mate-Tee. Die Eltern schicken die Kids auf eine Abenteuerfahrt ins sagenhafte Seitental, wo die bösen Hexen wohnen. Der Ausflug soll ihnen ein einzigartiges Naturerlebnis bescheren und ihre persönliche Resilienz stärken. Aber es kommt alles anders. – Origens spielfreudige Sängerinnen und Sänger (Sybille Vollenweider-Diethelm, Salome Cavegn und Matthias Helm) ringen Engelbert Humperdincks Meisterwerk, zusammen mit der Pianistin Seraina Paravicini, neue Dimensionen ab und wagen eine neue, heitere, schräge Deutung des grossen Klassikers.
Aufführungen
Mulegns | Hotel Löwe | 15 Uhr
15 | 16 | 18 Januar | 6 | 7 Februar 2026
schneekönigin
Zum ersten Mal erklingt Musik im Konzertsaal des Weissen Turms. Inmitten von Martin Leutholds märchenhafter Winterlandschaft entfaltet sich eine perkussive Klangreise zu Hans Christian Andersens Märchen «Die Schneekönigin». Der Perkussionist Miguel Ángel García Martín erschafft ein schillerndes Geflecht aus Klang und Fantasie im höchsten 3D-gedruckten Gebäude der Welt.
Aufführungen
Mulegns | Weisser Turm | 14 Uhr
31 Januar | 5 | 7 | 8 | 13 | 14 | 15 | 27 | 28 Februar | 1 | 19 | 20 | 22 März 2026
paradiesjunge
Das Märchen vom Paradiesjungen ist kaum bekannt, nicht einmal in Graubünden, wo es herstammt. Es erzählt die Geschichte eines jungen Hirten, der sich auf den Weg ins Paradies macht. Der Pfarrer schildert ihm den Weg als beschwerlich und mühsam. Der Knabe macht sich auf seine grosse Reise, in der sich karges Leben, sanfte Hoffnung und tiefe Erfahrung in der wunderbaren Naivität des Märchens spiegeln. – Die Sängerin Salome Cavegn, die Tänzer Borja Bermúdez und Nicolas Gläsmann, der Schauspieler Manuel Schunter und die Pianistin Alena Sojer erzählen die wunderbare Geschichte neu, klangvoll, bewegt, in leiser Emotion.
Aufführungen
Riom | Clavadeira | 17 Uhr
5 | 6 | 7 | 8 | 12 | 13 | 14 | 15 Februar 2026
project ikarus
Die Choreographin Liliana Barros erforscht das Aufsteigen als Schwelle – jenen aufgeladenen Raum, in dem Streben auf Hingabe trifft. Im Schatten des Ikarus-Mythos bewegt sich das Werk durch Sehnsucht, Schweben und die Kraft des Abstiegs. Es fragt, was uns zum Aufstieg antreibt und welche Formen der Transformation im Moment des Zusammenbruchs entstehen. Das Stück offenbart sich als Übergangsritus, in dem Aufstieg und Fall neue Formen des Seins eröffnen. Auf der Bühne vereint ein internationales Tanzensemble – Izzac Carroll, Romane Ruggiero, Julien Guibourg und David Sione – präzise Technik, kraftvolle Körperlichkeit und ausdrucksstarke Präsenz.
Aufführungen
Riom | Clavadeira | 17 Uhr
19 | 20 | 21 | 22 | 26 | 27 | 28 Februar | 1 März 2026
solo piano
Der geheime rote Faden vieler Origen-Programme ist das Piano. Diesen Winter rücken wir dieses in Solo-Programmen ins Rampenlicht. Dominic Chamot gestaltet ein Programm mit polnischen Liebesliedern von Chopin und Beethovens Sonate Op. 31 Nr. 2 in d-Moll.
Aufführungen
Mulegns | Hotel Löwe | 16 Uhr
20 | 21 Februar | 13 | 14 | 20 | 21 März 2026
zauberflöte
Eine alternde Diva, wahrlich eine Königin der Nacht, logiert im Hotel und drangsaliert ihre scheue Tochter mit Heiratsplänen. Der Hoteldirektor versteckt das geplagte Kind in den weiten Hallen seines Hauses. Ein mittelloser Prinz durchforscht das Hotel nach der verlorenen Tochter, unterstützt von einem kühnen Vogelkundler, der die Alp Flix exploriert. – Eine charmante Annäherung an Mozarts Meisterwerk.
Aufführungen
Mulegns | Hotel Löwe | 16 Uhr
26 | 27 | 28 Februar | 1 März 2026
passionskonzerte
Origens Passionskonzerte erklingen im Rittersaal des Bischöflichen Schlosses in Chur. Unter der Leitung von Clau Scherrer gestaltet das Ensemble Vocal Origen einen Abend barocker Andacht. Dieterich Buxtehudes Oratorium Membra Jesu nostri (1680) ist eine musikalische Meditation über den gekreuzigten Christus. Biblisches Wort, alte Dichtung und feine Instrumentalmusik verschmelzen zu einer kontemplativen Einheit – Musik voll Demut und Schönheit.
Das Domschatzmuseum bietet an den Aufführungstagen der Passionskonzerte exklusive Führungen zu ausgewählten Objekten im Bestand an, die eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens zulassen. Die Führungen starten um 18.15 Uhr und dauern rund 45 Minuten. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Die Anmeldung erfolgt direkt über das Domschatzmuseum: +41 81 258 60 20 oder info@domschatzmuseum-chur.ch.
Aufführungen
Chur | Bischöfliches Schloss | Rittersaal | 19.30 Uhr
5 | 6 | 7 | 8 März 2026