Theater

Am Anfang war das Theater. Origens Herz schlägt für die Bühne, die Musik, den Tanz, den Kult. Die thematische, zeitgenössische Kreation prägt die Programmierung. Das Sprachenspiel lebt in den Alpen und gehört auf die Bühne. Das Theater lehrt Welt zu gestalten. Es deutet, weitet, spiegelt das Leben. Im Bühnenspiel ereignet sich die Welt.

Totentanz

BÜHNEN

Origen spielt im historischen Bestand, im theaterfernen Raum, in Burgen, Scheunen, Schlössern, Kirchen, Hotelsälen. Die Commedia zieht von Dorf zu Dorf, durch die vielen Täler. Natürlich spielen wir in der grossen Landschaft, im riesigen Welttheater der Jahreszeiten, das alles trägt und birgt.

serum_Burg Riom

roma | Origens Sommerfestival
12. Juni – 22. August 2026

 

Das Surses ist eine archäologische Wunder­kammer. In keinem anderen Tal des Kantons häufen sich die antiken Relikte so dicht wie hier. Soldatenlager, Kriegsschauplätze, Bernstein­funde, Luxusherbergen, Sprachrelikte und Heiligtümer säumen die Passstrasse. Es wird Zeit, der Antike etwas Raum zu geben, kulturelle Wurzeln kritisch zu reflektieren und die Gegenwart in die Vergangenheit zu spiegeln. Wir tun dies mit einem gewaltigen Freilichtspiel, mit zeitgenössischem Tanztheater, hochdramatischem Opernwerk, einer fröhlichen Commedia, der zeitlosen Gregorianik. 

Und natürlich nehmen wir Sie mit auf die kreative Reise durch ein Tal, das kulturelle Meilensteine setzt, der Baukultur frönt und Gastgeber sein will.

A reveir an Surses

Symbolbild Giulio Cäsar

Giulio Cesare

Im Zentrum der Oper Giulio Cesare in Egitto (1724) von Georg Friedrich Händel stehen Macht, Rache und Verführung. Grosse Gefühle beherrschen die Bühne: Geschwister kämpfen um den Thron, ein Sohn sucht den Mörder seines Vaters, ein Feldherr übt sich in Vergeltung, und zwischen dem Herrscher Roms und der Königin Ägyptens entspinnt sich eine fatale Liebesbeziehung. Die Riomer Inszenierung fokussiert auf die grossen Gefühle der barocken Figuren und zeichnet ein Portfolio menschlicher Empfindungen, karg inszeniert, in gewaltiges Licht getaucht, am Flügel begleitet. Und es fokussiert dabei auf die menschlichen Abgründe der Figuren – auf das fein gesponnene Geflecht aus Leidenschaft, Hoffnung, Liebe und Verzweiflung.

Aufführungen
Riom | Burg | 17 Uhr
26 | 27 | 28 Juni | 10 | 11 | 12 | 16 | 17 Juli 2026